Nach einer kurzen Verschnaufpause steht Spanien erneut vor einer Phase extremer Hitze. Der spanische Wetterdienst Aemet warnt, dass ab Freitag (03.07.2026) in vielen Landesteilen die Temperaturen wieder deutlich ansteigen werden. Besonders im Landesinneren sind Höchstwerte von bis zu 42 Grad möglich, während auch beliebte Urlaubsregionen mit tropischen Tagen und warmen Nächten rechnen müssen.
Ein Hochdruckgebiet sorgt für viel Sonnenschein und einen steten Temperaturanstieg. Ob sich daraus eine offizielle Hitzewelle entwickelt, ist noch unklar, doch die Möglichkeit wird nicht ausgeschlossen. Besonders betroffen sind die Täler des Tajo, Guadiana, Guadalquivir und Ebro sowie Städte wie Sevilla, Córdoba, Jaén und Badajoz, die erneut mit extremer Hitze kämpfen werden.
An den Küsten, etwa an der Costa del Sol oder Costa Blanca, steigen die Temperaturen ebenfalls, bleiben aber meist etwas gemäßigter dank der Meeresbrise. Dennoch sind auch hier tagsüber 31 bis 36 Grad und nachts tropische Temperaturen über 22 Grad zu erwarten, was die Abkühlung erschwert. Ähnlich verhält es sich auf den Balearen, während die Kanarischen Inseln mit milderen 30 bis 32 Grad etwas Erleichterung bieten.
Nordspanien bleibt die kühlste Region, wo Temperaturen zwischen 22 und 28 Grad herrschen und gelegentliche Regenschauer für Erfrischung sorgen. Insgesamt zeigt sich ein klarer Trend: Hitzewellen treten immer häufiger und früher im Jahr auf. Seit 2000 hat sich die Zahl der Hitzewellen im Juni deutlich erhöht, was auf den Klimawandel und steigende Durchschnittstemperaturen zurückzuführen ist.
Für Urlauber bedeutet dies vor allem, sich auf hohe Temperaturen und schwüle Nächte einzustellen, oft ohne ausreichende nächtliche Abkühlung. Klimaanlagen und entsprechende Schutzmaßnahmen werden daher wichtiger denn je. Die anhaltende Hitzeperiode könnte noch bis weit in die nächste Woche andauern und fordert sowohl Bewohner als auch Touristen heraus.
Quelle: Agenturen



